Verwendungsanleitung Gleitschienensysteme

Fig. 1

Fig. 2

Fig. 3

Fig. 4

Fig. 5

Fig. 6

Fig. 7

Fig. 8

Fig. 9

Quer zur Verbaugrabenrichtung einen Graben mit einer Länge gleich der Verbaubreite und einer Tiefe von ca. 2 m ausheben. In diesen Graben (Fig. 1) ist das montierte Gleitschienenpaar einzudrücken, so dass es nicht mehr umfallen kann. Bei nicht standfesten Böden, z. B. Sand, ist das Schienenpaar mittels Bagger und geeigneter Anschlaghilfe gegen Umfallen zu sichern. Die Bolzen der Schienen, in Pos. 2 und Pos. 7, begrenzen den Verfahrweg der Schlitten auf 800 mm. Während dieser ganzen Einbauphase darf sich niemand im Gefahrenbereich aufhalten. Je eine Verbau platte mit geeignetem Hebezeug aufnehmen, in die äußeren Führungen der Gleitschienen einfädeln und ausrichten. Zum Ausrichten der Platten sind Seile an den Ziehösen der Platten zu befestigen (Fig. 2).

Eine zweite fertig montierte Gleitschieneneinheit wird über die freien Enden des Plattenpaares gebracht, in den aüßeren Führungen eingefädelt und abgesenkt (Fig. 3). Hier sollten zum Ausrichten des Gleitschienenpaares ebenfalls Seile an den unteren Ziehösen befestigt werden.

Mit fortschreitendem Aushub werden sowohl Platten als auch Gleitschienen wechselseitig nachgedrückt. (Fig. 4-8) Spätestens beim Erreichen dieses Hubs muß die Traverse nachgedrückt werden, bis die Begrenzung in der Schienen erreicht ist. Schlagen mit dem Löffel des Baggers ist zu vermeiden, andernfalls sind Beschädigungen der Bolzen oder anderer Teile unvermeidlich. Hat der Plattenkopf der Aufsatzplatten die Grabenoberkante nahezu erreicht, werden Verbauplatten in die inneren Führungen der Gleitschienen eingebracht (Fig. 7). Nachdem die endgültige Grabentiefe erreicht ist, werden die Nasenbolzen der Gleitschienen umgesteckt. Die Arbeitsstellung zum Verlegen des Rohres ist nun erreicht (Fig. 9).